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June 02 How I want you to see mei like your pants around your feet i like the dirt thats on your knees i like the way you still say please while your looking up at me you're like my faviourite damn disease i love the places that we go i love the people that you know i love the way you cant say no too many long nights in a row i love the powder on your nose and now i know who you are it wasn't that hard just to figure you out and now i know who you are it wasn't that hard just to figure you out i like the freecles on ur chest i liket he way u like me best i like the way ur not impressed while you put me to the test i like the wine stains on your dress i love the way you pass the cheque i love the good times that you reck i love your lack of self respect when youre past out on the deck i love my hands around your neck now i know who you are it wasn't that hard just to figure you out and now i know who you are it wasnt that hard just to figure you out i like your pants around your feet i like the dirt thats on your knees i like the way you still say please while your looking up at me your like my faviourite damn disease and i hate the places that we go i hate the people that you know i hate the way you cant say no too many long nights in a row i hate the powder on your nose Nickelback - figured you out June 01 Keine SorgeKeine Sorge, du brauchst dich nicht um mich sorgen. Wirkllich nicht.
Mir geht es nicht schlecht. Ich bin traurig, vielleicht, ein bisschen. Ich dachte eben, in all meiner Naivität, dass es etwas besonderes wäre. Naive Menschen irren sich oft. Du hast mir durchaus etwas gegeben. Am Ende habe ich doch noch eine Erinnerung an dich erhalten, die mich wohl mein Leben nicht mehr vergessen lassen wird. Das rote Band hat mir eine Wunde in mein Fleisch geschnitten. Jetzt trage ich noch einen Verband, um diese Erinnerung vor anderen zu verstecken. Bald wird es eine Narbe sein, unauffällig und unscheinbar. Es mag eigenartig klingen, wie es will, aber ich bin froh über diese Narbe. Dieser Schmerz erinnert mich daran, dass ich Wandlungs- und Handlungsfähig bin. Und am Ende bin ich doch nicht alleine. Sieh, ich habe dir gesagt, dass ich alleine stehen könne. Das stimmt auch, aber ganz so alleine bin ich nicht. In den Momenten, in denen ich mir am meisten jemanden an meiner Seite gewünscht habe, war niemand da. Aber von irgendwo her kamen immer Zeichen der Besorgnis. Freitag schrieb mir ein alter Freund, der mich versteht. Gestern schrieb mir ein Freund, dem ich teuer bin. Und eine Familie, so klein und zerstreut sie sein mag, hab ich auch noch. Mach dir keine Sorgen um mich.
Es ist Juni. Es verändert sich viel. Auch diese Wunde wird sich ändern. Es tut gut zu wissen, dass ich auch etwas bei dir hinterlassen habe. Eines Tages werden wir uns wiedersehen. Immerhin haben wir uns das versprochen... Mach dir keine Sorgen um mich. Vergiss mich nur bitte nicht. December 17 LeereEigenartig, ich verspüre eine klaffende Leere. Eine Heimat. November 16 Das einzig Konstante im LebenWeißt du Taka, Ich hab jetzt zumindest begriffen, dass das einzig Konstante im Leben die Veränderung ist. Ein alter Spruch, aber er ist trotzdem wahr. Auch wenn du dich verändert hast und mir dementsprechend auch nie wieder den Kopf so zurechtrücken wirst, wie du es sonst getan hast, bin ich froh, dass es dich gibt. Aber bitte, auch wenn ich heule - das ist nicht schlimm. Ich brauche manchmal die harte Wahrheit einfach ins Gesicht gesagt bekommen. Schocktherapie, weißt du? Die Wahrheit muss weh tun, sie muss unbequem sein. Gerade deswegen tendiere ich dazu, sie zu verdrängen. Du mit deiner nonchalanten und direkt Art weißt sie mir aber immer noch am Besten vor Augen zu führen. Deswegen hatte ich auch eigentlich mit dir reden wollen, nicht wegen irgendwelcher Verknalltheitsanfälle. Glaube, da bin ich drüber hinweg. Ich schätze dich als Freund. Also bitte, keine falsche Zurückhaltung, nicht bei mir. Bitte. October 21 SIREN // NUMBER GIRL SYNDROMMan wird schwach, wenn man sich an einen großen Traum klammert und außer diesem Traum nichts anderes mehr sieht.
Man heftet alles was man hat, an eine vage Vorstellung, an etwas nicht Existentes, welches zur Zukunft belangt.
Sicher ist so was vielleicht verständlich, wenn man nichts anderes mehr hat, an das man glauben will. Es macht aber nichts desto trotz schwach.
Solbald man dann aber anfängt, wieder an andere Dinge als diesen Traum zu glauben, dann wird man gierig. Man will nicht nur für diesen Traum leben, mann will auch diese anderen Dinge, an die man glaubt. Man beginnt, sie zum Leben zu brauchen.
Ich habe meine Familie verloren, habe aufgegeben an Familie zu glauben und brauchte sie nicht mehr. Ich konnte alleine leben.
Ich habe aufgehört an Liebe zu glauben, als ich verraten wurde. Ich brauchte sie nicht mehr, und konnte aus mir selbst heraus leben.
Ich habe mein Vertrauen an Gott verloren, weil ich mich so alleine in meiner Not fühlte. Ich kam wieder hoch und dachte, das sei alleine mein Werk. 'Das ist meines, das habe ich alleine geschafft, ohne die Hilfe von irgendjemandem. Das versteht niemand, das ist meins und alleine das brauche ich zum leben.' So habe ich gedacht.
Und wie ich für meinen Traum kämpfte, habe ich erfahre, was Liebe ist. Und wie ich meinem Traum ganz nahe war, erfurh ich, was Familie ist.
Und dann war da wieder Leere. Ein ganzes Jahr habe ich aus den Krafreserven gelebt, die ich mir in vier Monaten voll von Liebe und Familie angelegt hatte.
Auch wenn ich jetzt schon wieder alleine da stehe, auch wenn ich wieder alleine bin, habe ich doch wenigtens mein Vertrauen in all das wieder. Ich glaube wieder an Liebe, Familie und ich glaube auch an Gott.
Ich weiß, dass es echt Liebe gibt, auch wenn ich sie vielleicht nie wieder bekomme.
Ich habe eine Familie, die mich liebt und die ich liebe.
Ich vertraue auf Gott, denn er hilft mir, wenn ich es brauche.
Mit diesem Glauben, Wissen und Vertrauen kann ich auch wieder alleine leben, ohne schwach zu werden.
Mal sehen wie ich werde, wenn ich so lebe. September 17 "Everything for my love"Nichts ist in Ordnung.
Dieses Lächeln ist falsch, selbst die Freude scheint mir falsch. Falsch, unecht, gezwungen, für notwendig erachtet um Schlimmeres zu vermeiden.
Ich kenne die Gründe nicht und verstehen tue ich auch nicht. Ich weiß nur, dass es weh tut zu sehen, wie die Person, die mir am wichtigsten ist, die Augen über mich und meine Worte verdreht. Es tut mir weh, bewusst nicht verstanden zu werden, das heißt, dass Verstehen von vorn herein abgeblockt wird. Es tut mir weh, das Gefühl vermittelt zu bekommen, ich sei unerwünscht.
Dafür bin ich nicht hier.
Was soll ich tun, was sagen, wie soll ich mich verhalten?
Aber neben dem gibt es was schlimmeres für mich: Wenn diese Person nicht an mich glaubt, wer tut es dann?
"Gott gebe mir
die Kraft, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
Lass mich wenigstens glauben, und sei es nur an dich und mich. Und wenn nichts anderes mehr in dieser Welt für mich bleibt, dann wenigstens doch mein Glaube. September 06 ThursdayIch danke Gott von ganzem Herzen für mein Glück.
Ich weiß, dass ich es viel zu selten würdige. Aber jedes mal, dass ich meines Glückes gewahr werde, bin ich überwältigt und unaussprechlich dankbar.
Amüsement
Unglaube
Erleichterung
Glück
Wahnsinn
Apathie... Realisation
Zorn
Womit habe ich solches Glück verdient? Ist das eine Probe, so wie es doch das ganze Leben ist. Je mehr ich über meine Vergangenheit und meine Umstände erfahre, desto mehr weiß ich, dass ich alles tun werde, um es besser zu machen.
Wie kann ich von so viel Falschheit und gleichzeitig von so viel Liebe und Aufrichtigkeit umgeben sein?
Ich fasse selbst kaum, dass ich trotz all dieser Schizophrenie und den Herausforderungen hier angekommen bin.
Ich komme mir vor wie in einem schlechten Film.
Sex, Drugs and Rock'n'Roll. Alles was Spaß macht, alles was einen weiterbringt. Kein Denken, keine Verantwortung. Prassen und prunken. Vergessen, Vergnügen, auf Leben und Tod. Schneller, schneller! Keine Logik, nichts zu verstehen. Aye?
Aber ich lebe immer noch und es geht mir gut. August 27 WortHeute habe ich es ihr gesagt.
Ich habe meiner Großmutter alles erzählt. Alles, was mit meine Mutter vorgefallen ist. Ich denke jetzt keine Geheimnisse mehr vor ihr zu haben. Sie war geschockt, sie war kurz davor ihrer eigenen Tochter das Haus zu verbieten. Gerade so, wie es mein Onkel getan hat. sie frug mich, warum ich mit ihr noch so reden, mich von ihr fahren lassen könnte.
Gleichzeitig habe ich ihr gedankt, für die Liebe und die Hilfe, die sie mir schenkte. Sie solle nicht besorgt sein, das ist Vergangenheit, mit der ich gelernt habe umzugehen.
Nicht nur sie nennt mich ihr Kind. Ich sagte ihr, dass sie mehr für mich eine Mutter gewesen sei als es meine 'Mutter' je gewesen wäre.
Ich habe Eltern, sehr liebevolle und selbstlose. Sie könnten beidesamt meine Großeltern sein, aber nichtsdestotrotz sehe ich sie als nichts geringeres als meine Eltern an.
"Es gehört mehr zum Mutter sein, als ein Kind nur in die Welt zu setzen. Man muss es auch großziehen und sich ihm widmen."
Das geht nicht, wenn man immer nur sein eigenes Seelenheil und die eigenen Affairen im Sinne hat.
Ich habe Liebe erfahren. Jetzt sehne ich den Tag herbei, an dem ich sie endlich vorbehaltslos und furchtlos und selbstlos weitergeben kann.
July 25 Last SceneHeute Nacht habe ich von dir geträumt.
Es war eine Mischung aus alten Erinnerungen und Wunschvorstellungen von mir.
Eines aber hat mir der Traum vor Augen geführt, auch wenn ich es schon länger geahnt habe - spätestens seitdem ich weiß, dass Worte, einmal ausgesprochen, nie wieder zurückkommen.
Ich habe dich ungerecht und unangemessen behandelt. Ich würde sogar sagen, wie Dreck. Es lag nicht daran, dass ich dich nicht geliebt hätte. Ich war ein verletztes Kind, das Angst vor Liebe hatte und lieber selbst verletzte als verletzt zu werden. Ich habe es eingesehen, damals schon, aber konnte es dir nicht sagen. Wieder aus Angst, vor mir selbst und dem was hätte passieren können.
Aber eines kann ich guten Gewissens behaupten: Alles was ich dir damals gesagt habe, alles, was ich dir in diesem Brief geschrieben habe (Ja, ich konnte ihn dir nicht schicken, nur hoffen, dass du ihn entdeckst. Und das hast du ja wenigstens.), habe ich aus ganzem Herzen und ehrlich gesagt.
Ein kleines Stück von mir habe ich wohl an dich verloren. Ich will es nicht zurück haben, ich will nichts zurückholen oder rückgängig machen. Ich bin nicht so dumm, dass ich nicht wüsste, dass das nicht geht. Ich bin auch nicht sauer, vielleicht nur ein bisschen nostalgisch. Sieh es als mein Abschiedsgeschenk an dich (auch wenn wir uns nie wirklich verabschiedet haben. Ich hoffe du weißt, wie ich das meine).
Was mir noch zu sagen bleibt, ist nicht viel. Ich möchte es nur sagen, damit mein Herz endlich ein bisschen leichter wird: Du warst eines der besten Dinge, die mir je passiert sind. Ohne es zu wissen, hast du viel in mir geheilt. Ich wünsch dir von ganzem Herzen, dass du jemanden findest, der dich richtig zu schätzen weiß und mit dem du das Glück findest, das du verdienst. Wenn jemand verdient hat glücklich zu werden, dann du.
Du bist ein guter Mensch.
Und ich wünsche dir alles Gute.
Danke. July 15 'Schönheit' oder was auch immer"Deine Schönheit ist wirklich ein Fluch, nicht wahr?"
Diese Worte gehen mir in Momenten wie diesen nicht aus dem Kopf.
Ich selber finde nichts besonders 'Schönes' an mir. Es ist nicht so, als würde ich mich hässlich finden, aber ich könnte auch nichts herausstechendes an mir benennen. Es gibt nichts in meinem Gesicht oder an meinem Körper, das ein herausstechendes Merkmal sein könnte. Ich trage vielleicht ansehnliche Kleider und achte auf mein Äußeres, aber ich bin in der Masse auch nur eine von vielen, jemand den man übersieht unter tausenden.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich trotz dem, was einige als 'schön' empfinden, niemanden beeindrucken kann, den ich beeindrucken wollen würde. Stattdessen fühlen sich Leute zu mir hingezogen, für die ich nie mehr als Freundschaft empfinden könnte, zu mir hingezogen.
So kann ich mit niemandem normal befreundet sein, mit dem ich befreundet sein möchte und kann niemanden lieben, den ich lieben möchte.
Das ist eine eigenartige Art von Schönheit, eine eigenartige Art von Charisma, Ausstrahlung oder was auch immer es ist.
Es hat nicht anders sollen sein. Es ist nicht anders.
Irgendwann geschieht ohnehin wieder etwas unerwartetes.
Nur klar denken muss ich und den Verstand bewahren.
Und ein bisschen Vertrauen haben. November 19 Whatever love might beI wouldn't have thought, that things like those happened these days, could actually occur. But they did and now I know that I won't ever doubt the existance of what we call 'fate'.
Blood is thicker than water.
People who aren't there, are with you in your heart.
Whatever love might be, it's a too vague expression, having too many meanings.
'I care for you.'
Some relationships are just precious and have a value, that cannot be exchanged for anything in this world.
Why are people afraid of falling in love? Why can't you make somebody belong to you?
Life is just like this, sweet, bittersweet and ironic in the most desperate situations.
I don't care about the consistense and the intentions of life anymore because I have seen real love and more than that. I've experienced 'care'. I guess, no matter what life brings in the future, I have memories which I treasure more than my very being.
'Granting a dream' and 'becoming happy' are two different things.
I just understood that.
One dream was granted: 'to be a home for those I love'.
I'm happy just at the same time, even my dreams are still so far.
I feel like I have the strength to go wherever I want.
I have the support to do so.
And no matter if I'm going to fall again, I will get up. Again.
Thank you. October 13 何と?何だかな?
何と無く何もしたくないみたい。
一人なら,誰もいなくてここに座って何もしない。全部がとても下らないだし...
空の向こうには会いたい人があると知ってるけれど...
待ち続けているんだ。
空は灰色けどとても明るいだね。キレイと思わないかい?
淡くて甘い香りをするから怖くはない。
いつか...来るから。
だけど...いつから寂しさをそんなに深く感じているんだかな? September 25 出せない手紙大切な貴方へ お元気ですか。 ほら,言いたい言葉がたくさんあるんですけれど言えません。 例えば秘密な感情を言わなくても結構ではないですか。痛い程まで貴い感慨を胸にしめて恋しているんです。そんな感慨があるだけで良かったです。実は私がこのように感じられないと思いました。貴方のお蔭で気付きました...間違いを。 ですから伝えたい事は一つだけであります。ありがとうと言う訳です。 何故か貴方の存在は私にそんなに美しく見るんですか。もしかして貴方がいつでも側にいてくれますから... 何と無く消えないで下さい。離さなければならなければちゃんと「さようなら」と言いてくれて下さいね。 今まで読む時間はすごく掛かったでしょうね。ごめんよ。
私より September 15 Wüsste ich doch nur....And if I had a clue I'd know exactly
What to do If I were the wiser of the two. And if I saw it all so clear
I'd write it down and bend your ear If I were the clearer of the two. We coul take a walk into the
Canyons of the fifth avenue Sing and Dance Just to name a few. All I do
All I do And if I heared the Angels sing I'd
Sing it back to you and bring the Sound of heaven ringing just for you And if I saw the sun fall down
I'd pick it up and make acrown One that was a perfect fit for you. We could take a walk
Into the apple orchard by the school We could make a little residue We could find a place to stay
A secret little hide away Spend a little time inside of you All I do
All I do All eyes
All eyes All eyes on you All I do
All I do All I do All I do Red Hot Chili Peppers - If
Lyrics: Anthony Kiedis August 20 Nur eine ÜbersetzungBlaue Seide
Die Tage sind eintönig und ohne eine Wendung zum Besseren, kann ich noch nicht einmal mehr die Jahreszeiten spüren.
Ohne es zu bemerken wurde unsere Liebe befleckt und füllte sich mit Traurigkeit.
"Ich wünschte, wir hätten uns nie gekannt.", solche Worte will ich nicht einmal denken.
Ich versuche so verzweifelt all diese Erinnerungen, für die ich mich nicht entschuldigen kann, wiederzubekommen.
Selbst wenn wir, die Kraftlosen, alles für einander wurden,
unsere Schwäche wurde immer offensichtlicher, wir konnten nicht mehr zurück;
Selbst wenn dieses "Alles" zu nichts wurde, ich hatte keinen Grund von deiner Seite zu weichen.
Und trotz alle dem ist der Himmel samtblau.
Selbst wenn wir stritten, warst du immer sanft.
Jetzt endlich kann ich dir "Leb wohl" sagen.
Ein bisschen Wärme kann ich noch spüren, ganz schwach ist sie zurückgeblieben.
Der Herzschlag der Nacht, Mondlicht, dieses Samtblau verschluckt das alles.
Dieser Raum ist zu groß für eine Person.
Nur ein paar der Briefe sind noch unverbrannt.
Ich hätte nie geglaubt, dass ich das Versprechen, das wir uns einst gaben, bereuen würde aber
jetzt stecken mir die Worte, die ich dir damals nicht sagen konnte, in der Kehle fest.
Als ich bei dir war, war alles anders.
Diese säuerliche Angst wurde schlimmer und
verschrumpelt nun wie ein Luftballon mit einem Loch.
Und doch bleibt der Himmel samtblau.
Wenn ich die Augen schließe, zittert mein Herz etwas.
Immer wenn du an mir vorbeikommst, bin ich ganz aufgeregt.
Ein bisschen Wärme kann ich noch spüren, ganz schwach ist sie zurückgeblieben.
Der Herzschlag der Nacht, Mondlicht, dieses Samtblau verschluckt das alles.
Noch einmal wie damals... zu zweit...
Ich verschloss meine Augen vor dir, als du dich zu mir gedreht hast.
Tortzdem wäre es besser gewesen, hätte ich dich noch ein letztes Mal angelacht.
Selbst wenn wir stritten, warst du immer sanft.
Ich werde mich immer an deinen Herzschlag erinnern.
Wie damals, habe ich nur geträumt und
könnte ich zurück, wären wir wieder zusammen.
Aber all unsere Bemühungen waren letztlich nutzlos.
Jap. Text: Hitomi Komposition: Lay Arrangement: Fatima August 13 13 Sekunden mit dir - StilleWie fein sind die Stränge des Lebens, wie dick die, des Schicksals?
Die einen reißen nie, selbst wenn du versuchst sie mit dem Schwert zu zerschlagen. Die anderen reißen, sobald du sie nur ganz sanft mit dem Finger nachfährst.
Aber wie soll einer leben, um diese unterschiedlichen Stärken zu vereinen? Was soll man tun, wenn alles so schnell und hastig an einem vorbeizieht?
Wo ist der Sinn des Lebens, wenn es doch so vergänglich und nichtig, eitel und schlecht ist?
Und wer sich der Torheit hingibt, Antworten auf solche Fragen zu finden, der wird ins Schlendern geraten. Es gibt keine Antwort, keine die allgemein gültig wäre. Solche, die versuchen eine Antwort zu finden, werden sich in die Irre führen lassen oder sie werden verzweifeln auf ihrer vergebenen Suche.
Sie geraten ins Schlendern, schwimmen verzweifelt gegen den Strom, können nicht lächeln, können nicht ehrlich sein. Sie ertrinken in Trauer, Dunkel und Hoffnungslosigkeit. Sie sehen die Beschaffenheit des Lebens ohne sie begreifen, ergreifen zu können. Was sie erhalten ist ein Stück der Wahrheit, das sie nicht verstehen, das sie nicht einzuordnen wissen.
Es brennt, verbrennt ihre Haut, ihre Knochen, ihre Seele und nicht zuletzt ihre Hoffnung.
Und das Leben wird an ihnen vorbeirauschen, die Suchenden dahinraffen, ehe sie ihre Antwort erfahren konnten.
Es gibt keine allgemein gültige Antwort. Aber es gibt Antworten... Es gibt so viele Antworten, wie es Menschen auf der Welt gibt.
Das Leben gibt uns keinen Sinn, wir geben dem Leben einen Sinn.
Und so lächle, wenn du verstanden und tanze, tanze die Schritte, die das Schicksal auf der Tanzfläche der Welt vorgemalt hat.
Wenn du schüchtern bist, tanze unauffällig.
Und wenn du stark bist, tanze brillant, tanze so gut, dass der Schein der Sonne hinter deinem verblasst und alle zu dir aufsehen.
Aber wie auch immer du tanzt, so lange du bewegt vom Rhythmus des Lebens tanzt, hast du verstanden, dann geht das Leben auch für dich weiter.
Und so lächle, fatal und schön und unbesiegbar. June 07 LuftschlossIch lausche einer bekannten und doch ungewohnt fremden Stimme, die begleitet von einer sanften und melancholischen Melodie Worte singt, die ich am liebsten in die Welt rufen würde. Fragen, die ich mir selber stelle, die ich wünschte nicht stellen zu müssen. Eigentlich habe ich keinen Grund traurig zu sein. Ich sollte glücklich sein. "Wer kommt um diese bebenden Schultern zu umarmen?" Ja, wer nur? Ich komme mir selber so weit weg von jedem vor, der das tun würde. Ich sitze hier alleine im Dunklen und denke an die Zeiten, an denen ich warm und sicher an der Schulter meiner Liebe lehnte. In diesen Augenblicken ist mir nach weinen zumute. Ich wünschte ich hätte die Kraft, mich zusammen zu kauern, mein Gesicht in meinen Händen zu vergraben und zu weinen. Aber nichts, nicht eine Träne von all denen, die in meinen Augen stehen, will herunterfallen um mir wenigstens etwas Erleichterung zu verschaffen. So beiße ich mir auf die Lippen und starre die Farbschemen in meinem Zimmer an. "Träume sind kurzlebig, jedes mal wenn du seufzt, fallen und zerbrechen sie." Ja, ich komme mir wie in einem Traum vor. Es war schon immer mein Wunsch hier zu sein, aber so fern ab von aller menschlicher Wärme, von jeder Liebkosung, habe ich das Gefühl als hätte sich dieser Traum zumindest teilweise ohne mein Zutun in einen Alptraum verwandelt. Mir ist heiß und kalt zugleich. Wenn es doch nur etwas leichter wäre... So suche ich nach den Stücken meiner selbst, die ich gut versteckt habe, als ich hergekommen bin und nun verzweifelt suche. Ich bin eine gute Schauspielerin, das weiß ich aber wenn ich keinen Ort habe, an dem ich ein bisschen ich selbst sein darf, beginne ich im Kreis zu rennen. Ich weiß, was mir fehlt... Alles was ich mir wünsche, ist eine Umarmung, nicht mehr. Ich denke, mindestens einmal zu viel geseufzt zu haben. Mehr denn je wünsche ich mir Hinzukehren. Ich werde es nicht tun, dennoch ist dieser Wunsch stärker denn je. Ich glaube, morgen werde ich einfach danach fragen. Würde es mir irgendwer für übel nehmen? May 29 分かった。Er und ich... wir haben beide verstanden.
Es gibt Dinge auf dieser Welt, die man nie wieder bekommt, wenn man sie einmal verloren hat. Dann werden sie eine Erinnerung bleiben, die suess und sanft auf dem Grund deines Herzens schlummert.
Egal wie sehr du weinst und schreist, egal wie verzweifelt du um dich schlaegst, egal was du sagst und tust, diese verlorenen Dinge driften immer weiter von dir weg und sind eines Tages unerreichbar.
Alles was zurueckbleibt bist du alleine, verweint und erschoepft.
Alles andere hat sich veraendert. Nur die Erinnerung bleibt.
Egal wie sehr du es geliebt hat, egal wie sehr du es zurueckwuenscht, es wird nicht wiederkommen. Das einzige, was du tun kannst ist das zu verstehen und zu lernen, die Erinnerungen nicht zu verfluchen sondern zu lieben.
Dann ist es gleich viel leichter.
Ich habe verstanden.
Er auch. May 19 5:27 MIN GedankenstripWie ist es wohl, zu schweben? Im Strom der Zeit, der langsam und ruhig vor sich hin sickert wie ein kleiner Bach fern ab bon aller Realitaet in einem kleinen Wald, durchdrungen von warmen Sonnenschein.
Man treibt an der Wasseroberflaeche, spuert das kuehle, ruhige Nass unter sich und das angenehme Lichterspiel auf seiner Haut.
Keine Hektik, Ruhe und Frieden. Man gibt sich keiner Traurigkeit hin, sondern der Ruhe der Zufriedenheit.
Du treibst und treibst und treibst und zum ersten Mal in deinem Leben weisst du, dass es in Ordnung ist, sich treiben zu lassen. Du hast alles dafuer getan, dass der Fluss wenigstens einen kleinen Teil das Bett entlangfliesst, das du geschaffen hast. Also hast du die Ruhe und die Gelassenheit und die Gelegenheit, dich treiben zu lassen und gleichzeitig die Kraft zu tanken, spaeter wieder das Flussbett nach deinen Vorstellungen zu bearbeiten.
Kein ertrinken, keine Angst... einfach nur treiben lassen. Fernab von der Welt und aller Realitaet.
Dieses Gefuehl ist reine Gnade.
Danke und Leb wohl. February 21 Die Politik der Kleinen Leute [oder: Gespräch mit Vater]Blau-graue Augen mit einem blass-glänzenden Schimmer sehen mich an. Eine leichte Rötung ist um sie herum zu erkennen, sodass man vermuten konnte, dass Tränen bald herunterlaufen würden. Starke Männer weinen nicht, nach dieser Devise wurde seine Generation noch erzogen, von daher konnte ich davon ausgehen, dass dies nicht geschehen würde. Politik ist das Thema. Eine verruchte, verschrobene Politik, aber sie ist existentiell. Berater und Diplomaten sitzen mit den denkenden, fütternden Händen zusammen und beraten über das weitere Vorgehen. Wie es in Diplomatie und Politik üblich ist, wird mit unfairen Mitteln geredet und Sätze formuliert die so klar sind, dass jeder daraus verstehen konnte, was er mochte. Die Wendung „Kalter Krieg“ fällt. Ja, dies ist ein Krieg, und auch ein kalter, der aber nicht wie jener aus der Vergangenheit in einen heißen umschlagen könnte, nicht in der Art, wie ein ‚heißer Krieg’ definiert ist. Das ist die Politik der kleinen Leute, so unglaublich ähnlich der, die über das Leben aller Menschen und unserer Heimat entscheidet. Die Größenordnung wird klar sein, da wird niemand drüber diskutieren wollen. Die Frage ist dennoch, welche Politik ist für das Individuum fataler? |
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